Um beschädigte Gelenke oder Knochen durch künstliche Implantate zu ersetzen, empfehlen Ärzte eine Gelenkersatzoperation. Diese lindert starke Schmerzen und Beschwerden. Die Gelenkoperation, auch Arthroplastik genannt, verbessert die Lebensqualität der Patienten und stellt Kraft und Beweglichkeit wieder her. Gelenkprobleme treten häufig bei Patienten über 50 Jahren auf, und Studien zufolge sind die meisten Betroffenen Frauen. Diese Arthroplastik wird bei folgenden Eingriffen durchgeführt: Hüfte, Knie, Ellbogen, Knöchel und SchulterIn Indien sind die Kosten für Gelenkersatzoperationen oder andere orthopädische Eingriffe im Vergleich zu westlichen Ländern wie den USA, Großbritannien usw. viel niedriger.
Patienten mit starken Gelenkschmerzen, die keiner alltäglichen Arbeit nachgehen können, sollten sich diesem Eingriff unterziehen. Auch Menschen mit erheblichen Gelenkschäden infolge von Arthritis oder einer Verletzung profitieren von dieser Operation.
Wer muss sich diesem Prozess unterziehen?
- Personen mit anhaltenden, starken Gelenkschmerzen, die auf frühere Behandlungen nicht angesprochen haben.
- Menschen, die aufgrund von Gelenksteifheit oder -schwäche Schwierigkeiten bei der Ausführung alltäglicher Aufgaben haben.
- Menschen, die aufgrund einer Arthritis oder einer Verletzung erhebliche Gelenkschäden erlitten haben.
- deren Gelenkprobleme ihre allgemeine Lebensqualität und Freiheit beeinträchtigen.
Arten der Gelenkersatzoperation
- Totaler Gelenkersatz: Bei dieser Behandlungsmethode wird das gesamte Gelenk durch ein künstliches ersetzt. So ersetzen die Chirurgen beispielsweise bei einer Hüftgelenksersatzoperation sowohl den Oberschenkelkopf als auch den Hüftkopf. Die totale Gelenkersatzoperation (TJR) ist auch bei Schulter- oder Kniegelenksersatz anwendbar.
- Teilgelenkersatz: Bei der PJR-Behandlung ersetzt der Arzt einen kleinen Teil des Gelenks (den betroffenen Bereich). Diese Operation hat eine kürzere Genesungszeit als ein vollständiger Gelenkersatz.
- Umgekehrter Schulterersatz: Diese Operation wird durchgeführt, wenn die Rotatorenmanschette beschädigt ist. Der Chirurg vertauscht dabei Schulterkopf und -pfanne, um die Schulterfunktion wiederherzustellen. Der Schulterkopf liegt auf dem Schulterblatt und die Pfanne auf dem Oberarm auf.
- Oberflächenersatz-Arthroplastik: Bei diesem Eingriff ersetzte der Chirurg den betroffenen Bereich durch eine Metallbeschichtung. Ärzte empfehlen diese Methode hauptsächlich jüngeren Patienten, um deren natürlichen Knochen zu erhalten.
Ursache der Gelenkersatzoperation
- Schwere Arthrose
- Gelenkdeformitäten
- Vorherige Gelenkfrakturen
- Reduzierter Blutfluss, der zu Knochengewebeschäden führt
Vorteile einer Gelenkersatzoperation
Dieser Eingriff bietet verschiedene Vorteile für Menschen, die unter starken Gelenkschmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit leiden.
- Schmerzlinderung: Die Gelenkersatzoperation wird durchgeführt, um starke Gelenkschmerzen zu lindern. Sie verbessert die Lebensqualität und trägt dazu bei, Schwellungen und Beschwerden zu reduzieren.
- Bessere Lebensqualität: Nach der Gelenkersatzoperation können Sie Ihre Kraft wiedererlangen und Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen. Sie fühlen sich nach dem Eingriff besser und können das Gelenk leichter bewegen.
- Medikamentenabhängigkeit minimieren: Sie werden die Schmerzmittel los, die Nebenwirkungen wie Infektionen und Abhängigkeit verursachen können.
- Lange andauernd: Bei jüngeren Patienten können Probleme auftreten, da moderne orthopädische Eingriffe auf eine Lebensdauer von 15-20 Jahren ausgelegt sind.
- Bessere psychische Gesundheit: Durch diesen Eingriff werden die Schmerzen minimiert und Angstzustände sowie Depressionen reduziert, was zu einem aktiveren Leben beitragen kann.
Risiken einer Gelenkersatzoperation
Dieser Gelenkersatzvorgang birgt eine Vielzahl von Risiken und wahrscheinlichen Folgen.
- Infektionen
- Blutgerinnsel
- Steifheit
- Luxation von Gelenken
- Probleme mit Implantaten
- Schmerzen
- Nervenverletzung
Verfahren der Gelenkersatzbehandlung
Bei der Operation wird das beschädigte Gelenk durch ein künstliches ersetzt. Erfahren Sie mehr über den gesamten Ablauf dieser Operation – von der Diagnose bis zur Genesung.
- Diagnose und Test: Vor der Operation werden diagnostische Tests durchgeführt, darunter Röntgenaufnahmen und MRT-Untersuchungen.
- Anästhesie: Für die Durchführung einer Behandlung verabreicht Ihnen der Chirurg eine Narkose, die Sie in einen tiefen Schlaf versetzt. Dadurch erhalten Sie eine schmerzfreie Operation oder einen chirurgischen Eingriff.
- Einschnitt: Nach der Narkose führt der Arzt einen Schnitt im betroffenen Bereich durch. Die Schnittführung hängt vom zu ersetzenden Gelenk ab.
- Beschädigtes Teil entfernen: Der beschädigte Teil des Gelenks wird von einem Fachmann entfernt.
- Ersatz: Der Chirurg ersetzte das betroffene Gelenk durch ein neues künstliches Gelenk, einschließlich neuer Kugel, Pfanne oder ähnlicher Teile, das aus Metall, Kunststoff oder Keramik besteht.
- Überprüfung der Verbindung: Der Chirurg stellt sicher, dass das neue Gelenk den Knochen stützt bzw. überprüft die Stabilität des Gelenks.
- Schließen der Inzision: Nach Abschluss der Operation verschließt der Chirurg den Schnitt mit Stichen und deckt ihn mit Verbänden ab.
- Nachbehandlung: Physiotherapie ist nach einer Gelenkersatzoperation unerlässlich. Regelmäßige Arztbesuche fördern eine bessere und schnellere Genesung.
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